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[05.09.08] Freitagsnachrichten
Diese Woche haben wie einige Neuigkeiten bezüglich der deutschen Server-Clusterung. Wir treffen einen Mitarbeiter des Pariser Teams, und wir haben eine Hintergrundgeschichte über Lyonesse und eines der verlorenen Völker dort..

Hinter den Kulissen von DAoC : Interview mit einem Mitarbeiter

In den vergangenen Monaten wurden die verschiedenen Aufgaben des Dark Age of Camelot-Teams näher beschrieben. Nun ist es an der Zeit, einmal auf die Personen hinter den Kulissen zu schauen, die dem Spiel sein Leben einhauchen. Ebenso wie Ihr, sind sie große DAoC-Fans. Wir haben uns mit Wibrak getroffen, einem prominenten Mitarbeiter des deutschen Customer Support Teams. In diesem Zusammenhang möchten wir die Ankunft des neuen deutschen GMs Gromean bekanntgeben. Über ihn werdet ihr zu gegebener Zeit mehr erfahren.

Hallo Wibrak, kannst du etwas über dich erzählen, für die Spieler, die dich nicht kennen ?

Mein Name ist Wibrak und ich bin Koordinator für die deutschen Server von DAoC.

Wie lange arbeitest du bereits für GOA und Dark Age of Camelot ?

Ich habe im März 2005 bei GOA angefangen - Also mittlerweile 3 ½ Jahre.

Kannst du uns etwas über deine Leidenschaft für Videospiele erzählen ? Wann hast du angefangen dich für solche Spiele zu interessieren ?

Ich begann im Alter von 15, 16 Jahren mit „Adventures" wie z.B. „Loom" oder „Manic Mansion" auf dem C64.

Wie hast du von DAoC erfahren und was gefällt dir an dem Spiel ? Ist es der Hintergrund oder das Rollenspiel oder doch etwas anderes ?

Ich wurde schon früh durch einen Bekannten auf das Spiel aufmerksam. Wir hatten durch „Beziehungen" mehrere „closed-beta-keys" bekommen. Im weiteren Verlauf habe ich dann angefangen, für DAoC Übersetzungen zu machen, was mich immer tiefer in die Materie brachte. Die gesunde Mischung aus den Hintergründen, die ich zum Teil mitgestalten durfte, sowie die Möglichkeit Gegenstände selbst herzustellen, reizten mich. Später mit den ersten RvR-Erfahrungen wurden dann die Schwerpunkte mehr auf die Schlachten gelegt, Ausrüstungen sammeln und optimieren, um bessere Erfolge im Kampf „Reich gegen Reich" zu erzielen.

Hast du eine Lieblingsklasse in Dark Age of Camelot ?

Anfänglich war dies ein Beschwörer, später ein Druide in Hibernia. Kleriker in Albion und ein Heiler in Midgard.

Was magst du am liebsten in DAoC und warum ? RvR, PvE, das Herstellen und Handeln von Gegenständen, Quests, das Rollenspiel oder vielleicht etwas ganz anderes ?

Alles in Allem denke ich, die Zusammengehörigkeit der Spieler untereinander, sich zu helfen und dabei das Reich gegen die Feinde zu verteidigen. Wobei dies nicht nur auf das RvR beschränkt ist, sondern auch die Handwerker hinter den Wällen einschließt, die die Truppen im Grenzgebiet mit Waffen und Rüstungen unterstützen. Dazu kommt der Zusammenhalt der Community.

Was hast du von deiner Arbeit bei GOA erwartet, als du das erste Mal hergekommen bist ?

Als ich hier anfing, hatte ich keine Vorstellung, was alles ein CM/GM machen kann und muss. Es ist wie die „rote Pille", die man nimmt und danach erst den Einblick bekommt, was alles dahintersteckt. Alles in Allem eine interessante Arbeit und ich bin froh, dass sich alles so entwickelt hat.

Das Leben in einem anderen Land ist oftmals etwas schwierig. Gefällt dir dein Aufenthalt in Paris ?

Am Anfang war es schwer, mit wenigen Kenntnissen der französischen Sprache hier in Paris zu überleben. Doch die Kollegen halfen mir und schnell ergab sich eine solide Grundlage. Ich mag das Leben hier in Paris und versuche es so lange es geht auszukosten.

Dank dir Wibrak, wir sehen uns im Spiel !

Hintergrundtext Albion : Das vergessene Volk von Lyonesse

Es gibt ein Land, das soweit entfernt ist, dass ein Großteil der Bewohner Albions glaubt, es handle sich um ein Hirngespinst. In den Hütten erzählt man sich die Legende von Lyonesse, jenem Land, welches von Fluten verschlungen wurde und jenseits der Länder des verlorenen Herzogtums Cornwall liegt. Man sagt, dass dieses Land noch bis vor nicht allzu langer Zeit existierte, als die Römer dort ihre Forts, Villen, Farmen und Tempel errichtet hatten. Nach ihrem Weggang versank das Land im Meer und alle, die noch dort lebten, wurden mitgerissen und ertranken. Die Legende berichtet, dass es nur einen Überlebenden gab, dessen weißes Pferd schneller war als die hereinbrechenden Fluten und so gerade noch rechtzeitig die Klippen von Cornwall erklimmen konnte. Ein Ritterorden, der ein Wappen mit weißem Pferd auf schwarzem Hintergrund führt, behauptet übrigens, von diesem bretonischen Ritter abzustammen.

Dennoch besteht die komplette Geschichte von Lyonesse nicht nur aus dieser Legende. Nachdem die Römer abgezogen waren, übernahmen die Danaoin, ein Volk primitiver Humanoiden, das von den Römern versklavt worden war, die Häuser, Felder und die Schiffe. Dank ihrer besonderen Begabung für die Landwirtschaft gelangten die Danaoin gelangten sie im ganzen Nordwesten der Region zu Wohlstand. Später stießen Albioner verschiedener Herkunft zu ihnen und übernahmen Häuser, Grundstücke und Antiquitäten. Die Regierung stationierte auch bald einige Truppen in diesem Landstrich. Das Zusammenleben gestaltete sich friedlich, war aber nicht von langer Dauer, da eine Sturmflut kam, die das Land überschwemmte, die Einwohner ertränkte und jede Spur des Volkes der Danaoin für immer auslöschte. Das Meer fiel nie wieder auf seinen alten Pegel zurück und das Land wurde für verloren erklärt. Lyonesse bestand nur noch aus Sumpfgebieten und brackigen Flussläufen.

Seit der Tragödie des Jahres 486, welche den Tod Uther Pendragons und das Verschwinden des Herzogtums Cornwall bedeutete, wagt sich kaum noch jemand in den tiefen Südwesten von Albion. Nur jene Abenteurer, die auf der Suche nach magischen Gegenständen und alchemistischen Zutaten sind, wandeln auf dem feuchten Boden von Lyonesse, denn die Gelehrten kennen noch immer die Geheimnisse, die in den Ruinen versteckt sind. Aber das Land ist nicht mehr verlassen und die Mutigen, die sich dorthin wagen, werden auf Danaoin-Kontoristen und andere verlorene Seelen aus Albion treffen, die von Morgana aus dem Tod zurückgeholt wurden, um diese Länder heimzusuchen. Ferner gibt es dort auch noch seltsame Kreaturen, welche sich die Sturmflut zunutze gemacht haben und seitdem in das Land eindringen.

 

Bitte denkt daran, dass Ihr uns Neuigkeiten für den Community-Bereich nächste Woche mitteilen könnt. Weiterhin werden wir euch mehr über den nächsten Wettbewerb aufklären. Wir wünschen euch noch viel Spaß beim Spielen und wir sehen uns nächste Woche wieder.

 

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